Mission & Geschichte
Gespräche führen.
Nicht protokollieren.
Aus einer lästigen Studenten-Aufgabe wurde eine Mission: Protokollieren so zu vereinfachen, dass Menschen sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt.
Eine Idee aus dem Studium
Als Maschinenbau-Studenten an der TU Dresden hatten wir eine Aufgabe, die niemand wollte: Protokolle schreiben. Sitzung für Sitzung, stundenlang abtippen, was andere gesagt haben – während das eigentliche Gespräch längst weitergegangen war.
Wir dachten: Das muss besser gehen.
Unsere erste Idee war bescheiden: eine KI, die automatisch To-Do-Listen aus Gesprächen extrahiert. Klingt simpel – war es damals aber nicht. ChatGPT existierte noch nicht. Die Vorstellung, dass eine KI verstehen kann, was in einem Gespräch gemeint ist, nicht nur was gesagt wird, war damals noch Zukunftsmusik.
Protokollieren ist kein Selbstzweck.
Ein Protokoll, das in der Schublade verschwindet, hat seinen Zweck verfehlt. Wir glauben an Protokolle, die Entscheidungen nachvollziehbar machen, Verantwortung sichern und Wissen lebendig halten – nicht als Pflichtübung, sondern als echtes Werkzeug.
Gefördert, gewachsen, neu ausgerichtet
Das EXIST-Gründerstipendium des Bundes gab uns den Raum, die Idee ernsthaft zu entwickeln. Anschließend unterstützte der Freistaat Sachsen über die SAB den nächsten Schritt. Aus einem Studenten-Projekt wurde ein echtes Unternehmen.
Dann kam der Durchbruch der großen Sprachmodelle – und plötzlich war das möglich, was wir uns immer vorgestellt hatten: eine KI, die Gespräche wirklich versteht. Neuer Schwung, neue Möglichkeiten.
Die Anwendung entwickelte sich. Zunächst für Product Owner, die Meetings strukturieren wollten. Dann im HR-Bereich, wo Vorstellungsgespräche dokumentiert werden mussten. Und schließlich dahin, wo wir heute den größten Unterschied machen: Gremienarbeit und formelle Protokolle.
Fokus: Politik & Demokratie
Protokolle sind ein
Werkzeug der Demokratie.
In Gemeinderäten, Kreistagen und Ausschüssen wird jeden Tag entschieden, was mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger passiert. Doch genau dort, wo Protokolle am wichtigsten sind, fehlen oft die Ressourcen. Ehrenamtliche Schriftführer, überlastete Verwaltungen – SpeechMind setzt genau hier an.
Ein wachsendes Team mit klarem Auftrag
Heute ist SpeechMind mehr als ein Tool – es ist ein Team, das an etwas Größerem arbeitet. Wir wachsen und schärfen gleichzeitig unseren Fokus: Verwaltungen, Verbände, Vorstandssitzungen.
Überall dort, wo Entscheidungen protokolliert werden müssen und die Ressourcen dafür knapper werden, wollen wir den Unterschied machen. Nicht mit Technologie um der Technologie willen – sondern mit echtem Mehrwert für echte Menschen.
Unser Antrieb: Dem Personalmangel in der Verwaltung etwas entgegensetzen. Der aufwändigen Pflichtaufgabe Protokoll eine würdige Alternative geben. Und damit letztlich: Demokratie funktionsfähig halten.
Lerne die Menschen kennen, die das möglich machen. →Unsere Meilensteine
Neues Büro
SpeechMind zieht in ein neues Büro – ein weiterer Schritt in unserer Wachstumsgeschichte.
Erfolg mit Wirkung: Zweifach nominiert
Die Arbeit der letzten Jahre trägt Früchte: SpeechMind ist jeweils unter den Finalisten für den Sächsischen Staatspreis im Bereich 'Skalierung und gesellschaftlicher Impact' sowie für den Preis Sachsen gründet jeweils unter den Finalisten.
Wachsendes internationales Team
Wir sind stolz, dass SpeechMind auf acht Teammitglieder gewachsen ist – mit Kolleg:innen aus vier Nationen. International, vielfältig und vereint durch gemeinsame Werte und Visionen.
Im gesamten Bundesgebiet im Einsatz
SpeechMind wird in allen Bundesländern zur Unterstützung des Sitzungsdienstes eingesetzt.
Gesellschaftliches Engagement
Wir betreuen das MINT-EC-Camp an der TU Dresden und führen eine Gruppe Jugendlicher an Programmierung und KI heran.
Wandeldarlehnsrunde
Auf dem Weg zu einem profitablen Start-up haben wir den Weg mit BA und einem teilstaatlichen Fonds gewählt.
Ausrichtung: Politik
Die Staatskanzlei des Saarlandes fragt für ein Projekt an. Für einen 2-tägigen Workshop in deutscher & französischer Sprache sind 40h für die Protokollerstellung vorgesehen. Das geht!
Launch Recruiting Copilot
Ab Anfang 2024 wird SpeechMind KMU beim Recruiting durch KI unterstützen.
Zweiter Meilensteine
3.000 h Sitzungen protokolliert. Aufgrund der eingegangenen Rückmeldungen wurde ein neuer Protokolltyp entwickelt: Verlaufsprotokolle nach Tagesordnungspunkten.
Erster Meilenstein
1000 registrierte Benutzer sind interessiert und bereit, für KI-Protokolle zu bezahlen.
Erster Werkstudent
Nach mehreren Praktika und betreuten Abschlussarbeiten starten wir nun mit unserem ersten Werkstudenten – und vertiefen damit die enge Zusammenarbeit mit der TU Dresden und der HTW Dresden.
Erste Kunden
Mit der Gründung kommen die ersten zahlungswilligen Kunden. Die Geschäftsidee kommt an.
SAB-Technologiegründerstipendium
Nach dem ersten Stipendium ermöglicht der Freistaat Sachsen seinen Start-ups ein weiteres Förderjahr.
Gründung GmbH
Aus einer Idee wird eine GmbH. Gegründet am 15.03.2023 in Pirna.
Exist-Gründungsstipendium
Das Exist-Stipendium des BMWK unterstützt das Team in der frühen Konzept- und Entwicklungsphase.
Start Entwicklung
Learning by doing: Das Team beginnt mit der Entwicklung erster Prototypen und testet diese aktiv mit Nutzern.
Gründungsidee
Zwei Diplomarbeiten legen den Grundstein: Spracherkennung ist ausgereift, aber gute Protokollierungslösungen fehlen.
Vom Studium zum Problemverständnis
Während ihres Maschinenbaustudiums an der TU Dresden lernen sich Richard, Justus und Titus kennen. In Praktika erkennen sie schließlich ein gemeinsames Problem: Protokollieren ist aufwändig und ineffizient – das muss besser gehen.
Lernt uns kennen.
In 30 Minuten zeigen wir euch, was SpeechMind kann – live, an echten Beispielen, zugeschnitten auf euren Anwendungsfall.
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